Vorteile von biologisch hergestelltem Ethanol

 

  • Ökologischer Treibstoff für Verbrennungsmotoren: Ethanol hergestellt aus Holzabfällen und Pflanzenresten

  • 80% weniger CO2-Ausstoß

  • erhöht die Leistung des Motors bis zu 20%

  • Verbrennung nahezu ohne Stickoxide und Feinstaubemissionen (Rußpartikel)

  • es müssen keine Nahrungsmittel für die Herstellung von Ethanol verwendet werden!

  • Umrüstung mit Steuergerät bei Fahrzeugen mit Benzinmotor

 

Was ist Ethanol

Damit der Alkohol zu Ethanol als Treibstoff umgewandelt werden kann, wird dem Alkohol Wasser entzogen, so dass Bioethanol mit einem Reinheitsgrad von 99% entsteht. Bei diesem Vorgang fällt als Destillationsrückstand ein wichtiges Nebenprodukt an: die Schlempe. Sie kann als eiweißhaltiges Futtermittel verwendet oder in Biogasanlagen kann aus der Schlempe Biogas gewonnen werden. Bei der Verbrennung von Ethanol wird ebenso wie bei Biogas nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanze zuvor in Ihrem Wachstum gebunden hat. Ein natürlicher Kreislauf entsteht. Mit jedem Liter verbrauchten Bio-Ethanol statt Benzin ersparen wir unserer Umwelt bis zu 1,8 Kilogramm CO2.

Quelle: http://www.greenspirits.at/index.php?id=19

Ethanol als Treibstoff

Ethanol bzw. Bioethanol sind in ihrer chemischen Zusammensetzung gleich und werden aus Alkohol gewonnen. Die Bezeichnung „Bio“ beim Ethanol bedeutet, dass der Alkohol aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen gewonnen wird. Damit der Alkohol nicht aus Pflanzen gewonnen wird, die zu Nahrungsmitteln weiterverarbeitet werden könnten, wird das Ethanol aus Holzabfällen, Stroh oder ungenutzten Pflanzenresten gewonnen. Dabei wird die Cellulose, der Hauptbestandteil der pflanzlichen Zellwände, in Glukose aufgespalten und mit Hilfe von Hefepilzen zu Ethanol vergärt. Das Schweizer Unternehmen AGROLA stellt z.B. Ethanol ausschließlich aus Holzabfällen her.

Quelle: https://www.agrola.ch/de/mobilitaet/tankstellen-ladestationen/produkte-infos/e85.html

Potenzial von Ethanol

80% weniger CO2-Emissionen mit E85

 

Durch den 85%-igen Anteil an regenerativem Ethanol, werden ca. 80% der CO2–Emissionen vermieden. Ethanol hat im kalten Zustand keine ausreichende Zündfähigkeit. Daher wird 15% Benzin beigemischt. Der Einsatz von reinem Ethanol ohne Benzinbeimischung ist z.B. möglich, wenn das Fahrzeug eine Motorheizung hat oder die Umgebungstemperatur ausreichend hoch ist. Beim Verbrennen von Bioethanol wird nur so viel Kohlendioxid in die Luft abgegeben, wie die Pflanzen während des Wachstums aus der Luft entnommen haben. Bei der Verbrennung entsteht zudem keinerlei Schwefeldioxid mehr, wodurch u.a. die Lebensdauer des Katalysators aufgrund geringerer schädigender Inhaltsstoffe verlängert wird. Zudem werden der Benzintank und die Leitungen durch die Reinheit des Alkohols sauber gehalten und gereinigt, so dass es weniger Ablagerungen von Reststoffen gibt. HINWEIS: Daher ist nach der Umrüstung eines Benziners auf Bioethanol nach spätestens 1000km der Tausch des Benzinfilters erforderlich sowie ein Ölwechsel inkl. Ölfilter, da sich durch die reinigende Wirkung des Ethanols auch im Motor Ablagerungen und Verkokungen lösen.