Nachteile der Elektromobilität

 

Für die Herstellung der Batterie sowie den Anlagenbau- und betrieb von Kraftwerken wird CO2 emittiert. Berechnet man die Herstellung der Batterie mit ein, emittiert ein Elektrofahrzeug dieselbe Menge an CO2 wie ein biogasbetriebenes Fahrzeug. Der Energieaufwand für das Recycling der Batterie ist bei der CO2-Bilanz noch nicht mit eingerechnet, zumal es noch kein wirkungsvolles Verfahren für das Recycling von E-Auto Batterien gibt. Die E-Mobilität startet also mit einem schweren ökologischen Rucksack. Nimmt man als Durchschnittswert einen Ausstoß von fünf Tonnen CO2 bei der Produktion des Stromspeichers, dann entspricht das der Verbrennung von 2150 Litern Benzin oder 1900 Litern Diesel. Damit kommen die sparsamsten Verbrenner ungefähr 50.000 Kilometer weit. Beim Tesla Model S würde die Emission von 17,5 Tonnen CO2 bei der Herstellung des Akkus einer Reichweite von 150.000 Kilometer mit einem sparsamen Verbrenner entsprechen.

Quelle: https://www.spektrum.de/news/wie-ist-die-umweltbilanz-von-elektroautos/1514423

Zudem werden weltweit Landschaften für den Abbau der Spezialrohstoffe wie Kobalt, Lithium, Grafit, Nickel sowie Mangan zerstört und teilweise einheimische Arbeitskräfte ausgebeutet, die unter lebensgefährlichen Bedingungen arbeiten müssen.

Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/scheinbar-saubere-elektromobilitaet-100.html

Insbesondere bei kalten Temperaturen können Batterien nicht dieselbe Leistung erbringen und das Aufladen der Batterie benötigt einige Zeit. Oftmals fehlt diese Zeit für kommerziell genutzte (Firmen)-fahrzeuge. Daher ist die Elektromobilität nicht für jeden Verwendungszweck die optimale Lösung.

Vorteile der Elektromobilität

 

Die Elektromobilität hat zahlreiche Vorteile:

  • Ladestationen können an bestehende Stromleitungen
    angeschlossen werden. Somit sind keine zusätzlichen
    Transportwege wie z.B. mit Tankfahrzeugen notwendig
  • das Laden von Fahrzeugen ist ungefährlich
  • elektrische Energie kann direkt und ohne nennenswerte
    Verluste zum Laden einer Batterie genutzt werden
  • im ÖPNV können elektrisch betrieben Omnibusse von
    einer großen Personenzahl gemeinsam genutzt werden
  • es entstehen direkt am Fahrzeug 0% Emissionen!

CO2-Bilanz eines E-Autos

 

Einer  Studie der Technischen Universität Eindhoven (TUe) zufolge sparen E-Autos im Vergleich zu Verbrennern bis zu 80 Prozent an CO2 ein. Die Batterielaufzeit beträgt laut der TUe im Schnitt 250.000 Kilometer. Ein Problem stellt weiterhin der Strom dar. Die Berechnungen treffen nur zu, wenn zum Laden der Batterie Ökostrom verwendet wird. Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer erklärte zudem: "Ich denke ja, dass der Einsatz von Autobatterien in Europa daran gekoppelt werden sollte, dass sie mit Ökostrom hergestellt werden". Es bedarf also größere Anstrengungen, die benötigte Menge Ökostrom zu liefern.

Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/elektroautos-119.html

Das Problem mit Plug-in-Hybrid

 

Ein Plug-in-Hybrid ist eine Mischung aus Verbrenner und Elektroantrieb. Zusätzlich zum Verbrennungsmotor besitzt eine Plug-in-Hybrid einen Akku, mit dem das Fahrzeug 30 bis 40 Kilometer elektrisch fahren kann. Bereits diese Reichweite ist nur für kurze Fahrten ausreichend. Laut Norm verbraucht ein Plug-in nur zwei bis drei Liter pro 100 Kilometer. Dies ist jedoch nur eine Theorie. Wird nämlich überwiegend der Verbrennungsmotor genutzt, ist ein Plug-in klimaschädlicher als ein moderner Verbrennungsmotor. Der Grund ist das Gewicht der Batterie, wodurch der Treibstoffverbrauch steigt.

Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/e-mobilitaet-105.html